AvP Treppe

Wenn Menschen mich fragen, was ich eigentlich genau mache, könnte ich sagen:
Ich begleite Trauerprozesse bei Menschen aufgrund von Verlusterlebnissen.
Aber das würde tatsächlich nur einen Bruchteil dessen beschreiben, worum es mir wirklich geht.

In meiner Arbeit geht es mir nicht darum, Deinen Schmerz „wegzumachen“ und es geht auch nicht darum, Dich, nach dem, was passiert ist, möglichst schnell wieder funktionstüchtig zu bekommen. Es geht auch nicht darum, Dir zu sagen, wie Du zu trauern hast. Mir geht es um etwas anderes – und viel mehr.

Die Inhalte von diesem Blog

  1. Worum es mir wirklich geht, ist etwas anderes
  2. Bei mir darf Deine Geschichte genauso groß sein, wie sie ist
  3. Du musst keine Angst mehr haben, etwas falsch zu machen
  4. Du musst nicht alles allein herausfinden
  5. Du musst nicht mehr alleine durch alles hindurch
  6. Dein Körper darf aufhören zu kämpfen
  7. Du darfst reden  so oft, wie Du es brauchst
  8. Und vielleicht – irgendwann – darf da auch etwas anderes entstehen

 

Worum es mir wirklich geht, ist etwas anderes

Ich möchte, dass Du Dich mit Deiner Geschichte und Deinen Gefühlen wieder sicher fühlst. Dass Du aufhörst, Dich selbst infrage zu stellen und dass Du Dich nicht länger falsch fühlst.

Und vor allem: Dass Du Dich nicht mehr alleine fühlst, denn Deine Geschichte darf wichtig sein.

Vielleicht hast Du das ja auch schon erlebt, dass Dein Umfeld irgendwann wieder „normal“ weitergemacht hat, weil „das Leben ja schließlich weitergehen muss“. Und dass deshalb Deine Geschichte, wenn überhaupt, nur noch am Rand Platz hatte. Dass Du immer mehr den Eindruck bekommen hast, dass Deine Gefühle zu intensiv, zu lang, zu kompliziert für die anderen sind.

Bei mir darf Deine Geschichte genauso groß sein, wie sie ist.

Du darfst Deine Gefühle ernst nehmen, sie wertschätzen – und aufhören, sie kleinzureden.
Sie sind nicht übertrieben. Sie sind Ausdruck Deiner Liebe, Deiner Bindung und Deiner Menschlichkeit.
Du bist nicht einfach „zu viel“ Viele meiner Klientinnen fühlen sich mit ihrem Schmerz zu viel.“ Zu traurig, empfindlich und anstrengend. Und das tut doppelt weh.

In meiner Begleitung darfst Du genau so viel sein, wie Du bist, denn hier musst Du Dich nicht zusammenreißen, nicht entschuldigen und auch nichts relativieren. Dein Schmerz ist nicht zu viel. Er ist da und er hat gute Gründe.

Du musst keine Angst mehr haben, etwas falsch zu machen

Trauer verunsichert. Was ist normal? Darf ich lachen? Darf ich wütend sein? Mache ich es falsch, wenn ich nicht weine? Oder wenn ich jeden Tag weine? Wann wird es wieder „normal“?

Ein wichtiger Teil meiner Arbeit ist Entlastung. Ich gebe Dir Orientierung und ich erkläre Dir, was in Deinem Körper und Deiner Psyche passiert. Vor allem zeige ich Dir Wege, wie Du bei all dem gut für Dich sorgen kannst. Aber eben nicht als starres Konzept, wo es die Kategorien „richtig“ und „falsch“, sondern als liebevolle Struktur, die Dir Sicherheit gibt.

Du musst nicht alles allein herausfinden.

Du darfst Dich einmal an erste Stelle setzen.
Vielleicht kennst Du das ja auch: Du beobachtest ständig, wie es allen anderen geht. Den Kindern, Deinem Partner, Deinen Eltern, den Kolleginnen. Du funktionierst, Du hältst zusammen und Du regelst. Und irgendwo dazwischen bleibst Du selbst auf der Strecke.

In unserer gemeinsamen Zeit darfst Du genau das einmal sein lassen. Stattdessen darfst Du Dich einmal nur um Dich kümmern und das ganz ohne schlechtes Gewissen. Du darfst einfach mal sagen: Jetzt geht es eine Stunde lang mal nur um mich – na, wie fühlt sich das an?

Du musst nicht mehr alleine durch alles hindurch

Trauer isoliert, auch dann, wenn Menschen um Dich rum sind. Viele fühlen sich in diesen Zeiten der Verlustbewältigung innerlich unfassbar allein – mit Gedanken, mit Schuldgefühlen, mit körperlichen Symptomen, mit Fragen, die sie niemandem mehr stellen können oder wollen.

In meiner Begleitung sitzt Du nicht allein in diesem Raum, denn ich bin da und ich bleibe – ganz egal, was sich gerade bei Dir zeigt. Ich weiche nicht aus, vor allem Deinen Schmerz nicht, sondern ich halte genau den mit Dir aus.

Dein Körper darf aufhören zu kämpfen

Unterdrückte Emotionen verschwinden nicht einfach, auch wenn wir das gerne hätten.

Sie suchen sich einfach nur einen anderen Weg: Schlafstörungen, Erschöpfung. Innere Unruhe. Druck im Brustkorb, Verspannungen und Magenprobleme sind ein paar der möglichen Symptome.

Wenn Gefühle keinen Raum bekommen, spricht halt oft der Körper.

Ein Teil meiner Arbeit ist es deshalb, Dir Wege zu zeigen, wie Du angestaute Emotionen lösen kannst. Wie Du Deinen Körper mit einbeziehst und wie Du wieder in Kontakt mit Dir selbst kommst.

Du darfst reden – so oft, wie Du es brauchst

Vielleicht hast Du schon gehört: „Du musst doch auch mal nach vorne schauen.“ „Es ist doch jetzt schon so lange her.“ „Lenk Dich doch mal ab.“ Solche Sätze können doppelt weh tun, denn es verstärkt das Gefühl, nicht richtig zu sein und etwas falsch zu machen, wenn man das halt nicht kann.

Bei mir darfst Du so oft über Deinen Verlust sprechen, wie Du es brauchst – ohne Angst, irgendwie zu nerven. Ohne das Gefühl, Dich rechtfertigen zu müssen. Denn manchmal braucht Heilung Wiederholung, Raum und Zeit
Und genau das gebe ich Dir bei Lebensnarben.

Und vielleicht – irgendwann – darf da auch etwas anderes entstehen

Ich glaube nicht daran, dass man für Verluste dankbar sein muss, ganz sicherlich nicht, manches ist einfach nur ganz großer Mist und Auslöser für ein tiefe Lebenskrise. Punkt. Und deshalb werde ich auch niemals versuchen Deinen Schmerz schönreden.

Aber ich habe auch erlebt, dass Menschen – wenn sie ihren Schmerz wirklich durchleben durften – etwas entdecken: Eine neue Tiefe. Ein anderer Blick auf sich selbst und das eigene Leben. Eine neue Klarheit und damit verbundene, veränderte Prioritäten. Ein anderes Bewusstsein für das, was wirklich zählt.

Manche nennen das, das Geschenk im Verlust. Aber eben nicht statt des Schmerzes, sondern neben ihm. Und auch das darf entstehen, ganz in Deinem Tempo.

Deshalb ist die Antwort auf die Frage, worum es mir in meiner Arbeit wirklich geht die:

Mir geht es darum,
dass Du Dich selbst wieder spürst,
dass Du Dich selbst und Deine Geschichte wichtig nimmst,
dass Du Dich nicht mehr falsch fühlst.
dass Du aufhörst, gegen Dich zu kämpfen.
Und dass Du weißt:
Du musst da nicht alleine durch.

Wenn Du Dir also Begleitung wünschst, die Dich ernst nimmt – mit allem, was da ist – dann bin ich da.

 

Hallo, ich bin Astrid.

Ich bin die, die zuhört. Die fragt. Die mit Dir aushält, was gerade schwer ist, ohne Ratschläge und ohne Urteile.

Trauer und Verluste gehören zum Leben dazu, auch abseits von Tod und Sterben. Ich weiß, wie sehr sie belasten können und wie wichtig es ist, dass jemand da ist, der Dich ernst nimmt, Deine Gefühle mitträgt und mit Dir gemeinsam neue Perspektiven entwickeln kann.

Ich kann Dir Deine Trauer nicht abnehmen. Aber ich kann Dir helfen, sie ein kleines Stück leichter tragen zu können. Mit Worten, mit Bildern, mit Impulsen. Damit wieder Raum entsteht in Deinem Leben: Für mehr Lebendigkeit, Leichtigkeit, Freude und neues Vertrauen. 💜

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Astrid von Prondzinski

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