Viele Menschen glauben, sie müssten mit einem bestimmten Verlust, der sie im Laufe ihres Lebens getroffen hat, irgendwann endlich abgeschlossen haben. Und dabei ist nicht ausschließlich die Verarbeitung des Todes eines Lieblingsmenschen gemeint, sondern jeder Verlust im Leben, der das Potential hat, uns den Boden unter den Füßen wegzuziehen.
Wir Menschen glauben dass,
weil es andere doch auch schaffen.
weil es ja schließlich schon Jahre her ist.
weil andere Menschen es nicht (mehr) verstehen.
weil wir schließlich funktionieren und das Leben weitergehen muss.
und weil es „doch jetzt auch irgendwann mal gut sein muss“.
Dementsprechend verhalten wir uns und legen unseren Fokus auf das Weiterfunktionieren im Alltag – und doch gibt es dann zwischendurch Momente, in denen wir merken: Irgendetwas wirkt da noch nach. Das kann sich als ein Gefühl von großer Erschöpfung zeigen, als eine unerklärliche Wut oder aber auch als ein Gefühl von überwältigender Sehnsucht – und immer in dem Gefühl von irgendwie festzustecken.
Genau aus dieser Tatsache heraus habe ich dieses Lebensnarben-Quiz hier entwickelt.
Es soll Dir helfen, genau dort einmal genauer und liebevoll hinschauen zu können.
Dabei geht es selbstverständlich nicht darum irgendeine Form von Bewertung oder Diagnose vorzunehmen, sondern darum, herauszufinden:
Gibt es in meinem Leben etwas, das vielleicht noch einen bewussten Abschied braucht und auch verdient hat?
Du musst dabei nicht irgendetwas beweisen und auch keine Antworten finden, die vermeintlich „richtig“ sind und es geht dabei auch nicht darum, Dich irgendwie zu testen oder zu schauen, ob Du alle „Traueraufgaben“ abgearbeitet hast.
Es geht darum, Dich selbst vielleicht ein Stück besser kennenzulernen und zu verstehen – nicht mehr aber auch nicht weniger
Darauf darfst Du Dich freuen

Wie funktioniert’s
Wer hat das „Geschenk“ für Dich erstellt?
Hallo, ich bin Astrid.
Mentorin für Scheißzeiten, systemischer Trauercoach und Gründerin von Lebensnarben. Ich begleite seit über 25 Jahren Menschen in Umbruchsituationen.
Angefangen hat das in der beruflichen Beratung. Die meisten Menschen, die ich dort kennenlernen durfte, hatten in dieser Zeit nicht in erster Linie ein Zukunftsproblem – sie hatten eigentlich ein Abschiedsproblem, denn sie sollten bereits wissen, wie es weitergeht, obwohl sie innerlich noch damit beschäftigt waren, zu begreifen, was überhaupt verloren gegangen war.
Heute weiß ich: Das gilt nicht nur für berufliche Veränderungen. Das gilt für das ganze Leben, denn Trauer beginnt eben nicht erst mit einem Todesfall. Wir trauern um Beziehungen, um Gesundheit, um Lebenspläne, um Sicherheiten, um Rollen, um Menschen, die noch leben.
Genau deshalb und aus den Erfahrungen meiner eigenen Verluste ist aus meiner Arbeit irgendwann eine Herzensaufgabe geworden: Menschen dabei zu begleiten, Verlusten einen Platz zu geben, damit sie nicht das ganze Leben einnehmen und bestimmen müssen.


